Putzen für Paare: 9 Tipps für mehr Gelassenheit

BRIGITTE: Wie geht man das Haushaltsproblem am besten an?

Friedhelm Schwiderski: Verständigen Sie sich darüber, ob es Dinge gibt, die der eine lieber tut als der andere, und umgekehrt. Bestenfalls ergibt sich so eine ganz natürliche Aufteilung: Du machst die Wäsche, ich staubsauge. So entscheiden Sie nach Lust und Kompetenz.

Und wenn Beide Kloputzen und Abstauben doof finden?

Dann sollten sie sich die Arbeiten gerecht in einer Weise aufteilen, mit der beide gut leben können - sie könnten sich z.B. wöchentlich abwechseln oder auslosen.

Was ist, wenn der Partner sich nicht an die Abmachungen hält?

Darüber muss man sprechen. Sonst entstehen leicht Fantasien wie "Mein Mann interessiert sich nicht für mich", oder "Meiner Freundin ist unsere Beziehung egal" - obwohl gar kein böser Wille dahintersteckt. Alles muss ja auch erstmal eingeübt und trainiert werden.

Ein häufiges Problem ist, dass die Frau dem Mann hinterherputzt, weil sie mit seiner Arbeit unzufrieden ist - und dann sauer ist.

Wenn einer mehr sieht als der andere, kann er die Aufgabe aufschreiben, z.B. auf eine Tafel in der Küche: "Da sind noch ein paar klitzekleine Chipskrümel auf dem Sofa!" Das ist besser, als die Arbeit selbst zu erledigen, denn das erzeugt Frust. Idealerweise lässt man dem anderen aber den Freiraum, die Dinge auf seine Art zu machen - ohne reinzureden.

Dieser Beitrag wurde auf www.brigitte.de erstveröffentlicht.

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