Mit dem Paartherapeuten das Beziehungschaos sortieren

Bönningstedt/Frankfurt a. Main. In einer handfesten Beziehungskrise verliert man schnell den Überblick. Um aus dem Kreislauf aus Vorwürfen und Trotzreaktionen auszubrechen, kann es deshalb sinnvoll sein, einen Paartherapeuten als unabhängigen Dritten zu Rate zu ziehen.

„Heftige Emotionen machen es Paaren oft schwierig, sachliche Lösungen für ihre Konflikte zu finden. Ein Paartherapeut kann dabei helfen, die Situation zu sortieren und sich gegenseitig wieder abseits der Verletzungen zu erkennen”, sagt Friedhelm Schwiderski, Vorsitzender des Arbeitskreises Paar- und Psychotherapie. Schon der gemeinsam gefasste Entschluss, eine Paartherapie zu machen, sei oft ein erster Fortschritt für ein Paar in der Krise.

Der Titel „Paartherapeut” oder „Paarberater” ist nicht geschützt und deshalb auch keine Garantie dafür, dass die Person über eine ausreichende Qualifikation verfügt. „Man sollte daher nicht einfach jemanden aus dem Branchenbuch auswählen, sondern sich vorher genau über den Therapeuten informieren und möglicherweise Tipps von Bekannten einholen”, empfiehlt Bernd Böttger vom Institut für Paartherapie in Frankfurt am Main. Trage der Paartherapeut zusätzlich den Titel „Psychotherapeut”, könne man allerdings davon ausgehen, dass er eine staatlich anerkannte Ausbildung abgeschlossen habe.

Dieser Beitrag wurde Erstveröffentlicht auf der Website der Aachener Zeitung von Maria Hilt.

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