Erst beim sechsten Mal wird's richtig heiß

Nächtelange Gespräche, Händchenhalten im Park, Knutschen wie die Teenager – wer verliebt ist, schwebt auf Wolke sieben. Und sehnt den ersten Sex herbei.

Doch die allererste Nacht mit einem neuen Partner ist meist alles anderes als befriedigend.

Trotz großer Lust aufeinander, Lampenfieber, zu viel Alkohol, langer Sex-Abstinenz und der Unsicherheit, ob man dem Partner auch nackt gefällt – das alles belastet frisch Verliebte in der ersten Nacht. Kein Wunder, dass die oft nicht sonderlich entspannt verläuft.

Aber keine Angst, wenn der erste Sex nicht berauschend ist. Laut Psychologen ist das völlig normal. „Dass Sex intensiv empfunden wird, setzt ein Sich-Fallenlassen von beiden Seiten voraus“, sagt der Hamburger Paartherapeut Friedhelm Schwiderski (www.paartherapie.de). Und das kann ganz am Anfang einer Beziehung noch gar nicht vorhanden sein.

Beim Sex laufen viele Kontrollprogramme ab. „Jeder will ein guter Liebhaber sein und dem anderen gefallen“, so der Psychologe. Darum funktioniere es nicht, sich trotz überwältigender Lust ganz hinzugeben.

Dieser Beitrag wurde Erstveröffentlicht auf der Website von Bild.

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